Man soll tanzen! Da fühlt man, wie der Stress wegschmilzt

Man soll tanzen! Da fühlt man, wie der Stress wegschmilzt

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Meine ärztliche Mission richtet sich darauf, die Gesundheit der Menschheit zu erhalten, zu verbessern, wiederherzustellen.

Wie ist aber der Eid des Hippokrates mit dem Tanz zu verbinden?

Mit Tanz gegen Demenz im Alter?

Es gibt Möglichkeiten, die gar nicht vorherzusagen sind, und es gibt welche, die uns den Ehrgeiz gnadenlos brechen, oder die neigen, unsere am meisten verehrten Eigenschaften alltäglich, sogar nutzlos zu machen.

Wenn man in einer Sache talentiert ist – darauf soll man stolz sein –, fühlt man sich manchmal angetrieben, dieses Talent noch mehr auszunutzen, besonders wenn man dazu ermutigt wird. Leute, die für Musik, Tanz oder Sport begabt sind, verbringen ihre Jugend mit der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und zugleich mit ihrem Lieblingszeitvertreib. Aus manchen von ihnen können so sogar weltberühmte Künstler werden, andere wählen ihr Hobby auch als Beruf.

Der Beruf Arzt ist eine Mission (mission statement). Die Mission bedeutet, unsere einzigartigen Fähigkeiten zu entfalten, der Menschheit zu dienen.

Meine ärztliche Mission richtet sich darauf, die Gesundheit der Menschheit zu erhalten, zu verbessern, wiederherzustellen.

Wie ist aber der Eid des Hippokrates mit dem Tanz zu verbinden?

Mit Tanz gegen Demenz im Alter?

Der Eid des Hippokrates (Zitat):

Ich schwöre und rufe Apollon, den Arzt, und Asklepios und Hygieia und Panakeia und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen an, dass ich diesen Eid und diesen Vertrag nach meiner Fähigkeit und nach meiner Einsicht erfüllen werde.

Diätetische Maßnahmen werde ich zum Nutzen der Kranken entsprechend meiner Kraft und meinem Urteilsvermögen anwenden; vor Schaden und Unrecht werde ich sie bewahren.

Rein und heilig werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren….Wenn ich nun diesen Eid erfülle und nicht verletze, möge es mir zuteil werden, daß [sic!] ich mich meines Lebens und meiner Kunst erfreue, geachtet bei allen Menschen für alle Zeit, wenn ich ihn aber übertrete und meineidig werde, möge das Gegenteil davon eintreten.”

 

Was ist die Lehre des Eides aus Sicht meiner Karriere?

Ich bin nun bereit, zur Verbesserung unserer Welt beizutragen, und es freut mich, wenn ich darüber mit anderen sprechen kann.

„Willst du die Welt verbessern, solange du hier auf der Erde lebst?” „Natürlich”, wird geantwortet. Wenn aber der Betroffene dann noch weiter gefragt wird, etwa: „Hast du einen genauen Plan zur Verbesserung der Welt, und dazu, dein Leben im Einklang mit deinen Grundwerten zu leben?” – dann hat man meist nur einen leeren Blick als Antwort.

Ich hatte immer sowohl kurz- als auch langfristige Pläne.

Ich habe für mich klar gestellt, was ich als meine Mission betrachte! Ich habe meine Grundwerte bestimmt, das heißt, Dinge, die für mich im Leben wirklich wichtig sind, und ich habe meine Lebensrollen gründlich durchschaut. Als ich damit fertig war, habe ich so detailgetreu wie möglich meine Schritte visualisiert – Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr. Wenn man nämlich nicht genau weiß, wohin man in seinem Leben geraten möchte, wird das Leben durch Prioritäten anderer Leute bestimmt.

Leute, die keine Ziele haben, arbeiten im ganzen Leben nur für Ziele anderer Leute.

Dein Lebensziel ist, woran du glaubst. Deine Mission sollst du dir SELBST bestimmen. Das Leben wird dann so, wie du es dir gestaltest, und niemand hat das Recht, darüber zu urteilen.

Ich sehe schon meine Ziele, und zwar ganz klar. Ebenso wie auch meine Strategie.

Ich möchte mit dem Tanz die Welt klüger und natürlich auch glücklicher machen. Als ob ich einen Zauberstab hätte.

Meine Belohnung soll dann mein innerer Frieden sein.

Es ist leicht, die erste Liebe und Leidenschaft überzubewerten, man braucht aber nicht darin zu bleiben. Wenn man seine Arbeit leidenschaftlich leisten kann, fällt es einem nicht so schwer, morgens aufzustehen. Es lohnt sich also, einen Beruf auszuüben, den man gern macht. Später kann man sich aber auch für Bereiche interessieren, woran man früher nicht gedacht hat. Mit Herz und Seele soll gearbeitet werden. Es kann viel helfen, wenn man sich mit Leidenschaft für seine Arbeit und für seinen Beruf einsetzt.

Als ich als junge Anästhesistin gefragt wurde, was mein Hobby sei, habe ich scherzhaft geantwortet: „Mein Hobby ist es, als Ärztin Leute wieder aufzuwecken und sie manchmal wiederzubeleben.”

Im Laufe meiner Karriere habe ich jährlich an einigen Fachseminaren und an anderen, nicht fachlichen Weiterbildungen gewohnheitsmäßig teilgenommen, um meine Kenntnisse im Rahmen eines Persönlichkeits-Entwicklungs-Programms zu entwickeln. (Ich denke dabei natürlich nicht an Zauberei, wo man in einer Woche lernt, wie man zum Manager des Universums werden kann.) Ich empfehle es allen Altersklassen.

In den vergangenen Jahren habe ich ein paar wirklich kluge Menschen getroffen. Sie waren auf einem Gebiet erfolgreich, dann haben sie angefangen, ihrer spät gekomenen Leidenschaft zu frönen. Sie haben ihre kühnen, aber real erreichbaren Ziele erkannt und sie haben sich dafür verpflichtet.

Was ich für mich gefunden habe, ist die perfekte Kombination von Heilung, Tanz, Leidenschaft und Möglichkeiten. Ich habe nicht gleich bemerkt, dass ich es gefunden habe, aber als ich es erkannt habe, bin ich dabei geblieben.

Ich kann auch sagen, es ist mir gelungen, Sachen lieb zu gewinnen, die ich mir für mich ursprünglich nicht vorstellen konnte. Als Ärztin habe ich tanzen gelernt, eine Tanzschule besucht. Es ist ja die beste und gesündeste Sportart der Welt für alle Altersklassen. Die Musik beruhigt uns wortwörtlich, sie synchronisiert nämlich unseren Rhythmus – den Herzschlag, den Blutdruck, die Gehirnwellen und die Atmung – und bringt diese auf ein gesundes Niveau. Man soll sich jeden Tag Zeit nehmen, die Vorurteile aus dem Kopf zu schlagen, und nur im Hier und Jetzt leben. Man soll sich von der Angst los machen, den Kopf leeren und die Gegenwart annehmen. Man soll tanzen! Da fühlt man, wie der Stress wegschmilzt. Man darf keine psychische oder physische Energie an Dinge verschwenden, die man nicht beeinflussen kann, man soll sich vielmehr auf das Gute konzentrieren.

Früher oder später bekommt man im Laufe des Lebens ein paar unverlangte Stellenangebote. Einige davon scheinen attraktiv zu sein, und auch das Gras scheint im Nachbarland oft grüner zu sein. Es ist menschlich, darüber nachzudenken: „Was wäre, wenn”, aber all das ist keine sinnvolle Methode zum Nutzen der Zeit, ausgenommen, wenn man daraus Lehre für die Zukunft ziehen kann. Das Leben ist zu kurz, um immer über die Vergangenheit zu grübeln, und man wird sich an vergangene Einzelheiten nicht mehr erinnern, die damals so eindrucksvoll waren. Man muss weiter schreiten. Das Leben handelt von dem gegebenen Augenblick und von der Zukunft. Man muss vorwärts blicken. Einmal kommt die Zeit, wo man seinen beruflichen Werdegang selbst gestaltet, und man soll es so wirksam wie möglich tun.

Man kann seine Kenntnisse weiterbilden und weiterentwickeln, man kann sich eine Arbeitsstelle erwerben, die einem zum Vorteil wird. Sich weiterbilden heißt nicht immer, sich in den gewählten Beruf noch mehr zu vertiefen, es kann sich dabei auch um ein Erweitern des Wissens handeln, wie um Kunst- oder Kulturstudien, Tanz, sogar Reisen, damit man mehr über Leben und Welt erfährt.

Die entsprechende Position soll nicht nur im gegebenen Augenblick angemessen sein, sie soll auch auf die Zukunft vorbereiten. Was mir eine Tür geöffnet, und damit eine neue Lebensphase gezeigt hat, war nicht vorherzusagen. Man kann die Möglichkeiten, den richtigen Zeitpunkt nicht immer bewusst wählen, oder diesen schaffen, aber die alten Kurgäste haben mir zugeredet, mein Buch zu schreiben.

Ich arbeite als Ärztin in einem Kurhotel in Österreich. Ich habe darüber nachgedacht, wie man den hippokratischen Eid mit Wellness, Tanz, Walnuss und Prävention in einem Kurhotel erfüllen kann.

Indem ich meine Geschichte erzähle, zeige ich einen Weg. Wenn ich die Chancen, Entscheidungen und Risiken ermesse, frage ich mich immer: Was kann mir im schlimmsten Fall passieren?

Ich teile meine Erfahrungen in Hinsicht auf gesundes Leben, damit ich den Leser draufbringe, sein „Gleichgewicht” im Leben, im Tanz zu finden. Ich schreibe keine Muster vor. Ein jeder soll diese nach eigenem Geschmack, nach eigenem Körper, nach dem individuellen Lebensrhythmus und nach seiner Umgebung schaffen.

Unsere Gäste sind zwischen 62 und 97(!) Jahre alt. Unsere Stammgäste verbringen bei uns 2-3 Wochen pro Jahreszeit, denn hier hat das Personal wirklich Zeit für die Kranken. Wir unterhalten uns. Jeder Fall ist aufgrund der Persönlichkeit und Vergangenheit der Kurgäste anders. Sie erzählen mir über ihre Lebensweisheiten.

„Verraten Sie mir, was das Geheimnis ihres langen, lustigen Lebens ist?“

„Der TANZ!“, hat einmal die 82-jährige Frau Lisa mit glänzenden und glücklichen Augen gesagt.

„Der Tanz?“, habe ich erstaunt gefragt.

Ja, der Tanz ist ein Mittel zum Ausdruck von Heiterkeit und Freude. Und obwohl fast alle Arten der Gesellschaftstänze bestimmte Bewegungselemente und formelle Abläufe haben, gehört der Tanz zu den ungezwungenen, stimmungsvollen Unterhaltungsmöglichkeiten.

Es ist vielleicht eine der wichtigsten Regeln der Tanzetikette, dass niemand zum Tanzen gezwungen werden kann und darf.

Tanzarten, wo die Paare ihre Schritte harmonisieren sollen, sollen zuerst erlernt werden. Dazu braucht man nicht unbedingt einen Tanzkurs, aber man kann Walzer oder Tango nicht einfach nach Intuition tanzen.

Tanzen durch das ganze Leben! Der Tanz macht uns klüger!

„Wissen Sie, Frau Doktor, ich habe furchtbare Angst vor der Alzheimer-Krankheit. Die Mehrheit meiner Schulkameraden und Freunde leiden an Altersdemenz. Vor einigen Jahren ist mein Mann gestorben und ich habe auch meinen Tanzpartner verloren. Ich habe monatelang traurig zu Hause gesessen, als ich an einem Winterabend auf das Inserat einer Tanzschule aufmerksam wurde.

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Eben das brauche ich, hab ich mir gedacht. Mit 80 Jahren wieder auf dem Tanzparkett; Um der Krankheit, die so viele Familien betrübt und belastet, vorzubeugen.

Ich habe dann die Anzeigen weiter gelesen. Verschiedene Tanzschulen haben ihre Kurse an allen Tagen in der Woche. Ich habe mich für fünf verschiedene Tanzschulen einschreiben lassen. Ich gehe am Dienstag und Donnerstag sogar am Vormittag und auch am Nachmittag tanzen. Die Gesellschaft ist wunderbar, Jugendliche und Alte zusammen. Wir feiern die Geburtstage, die Geburt der Enkelkinder und die Jahrestage gemeinsam. Viele von uns sind schon verwitwet. In diesem Alter ist es schon schwer, eine Ehe zu schließen. Wir tanzen immer zusammen, immer mit einem neuen Tanzpartner oder wir lernen einen Kreistanz, wo man keinen Tanzpartner in der Tanzschule braucht. Dann geht ein jeder nach Hause. Aber am nächsten Tag treffen wir uns wieder.

In unserer Jugend haben Musik- und Tanzveranstaltungen nicht nur der Unterhaltung gedient,

sie waren auch immer Treffpunkte der zwei Geschlechter. Hier hat die Gesellschaft die

heiratsfähigen Damen kennengelernt, und ebenso haben sich hier die Jungen, die Männer,

eineEhepartnerin gesucht. In meinem Alter kommt es nur selten vor, jemanden zu heiraten,

auch wenn man verwitwet geblieben ist, aber eine Tanzschule kann für alle Altersklassen eine

fröhliche Unterhaltung bieten. Lasst uns doch die Vielfalt der Menschen mit ihren unterschiedlichen

Körpern feiern und gemeinsam tanzen: die Alten und Jungen, die Dicken und Dünnen, die Biegsamen

und Steifen, die mit Krücken und die ohne. Jede Bewegung ist Teil eines Tanzes und jeder Mensch ein

 Tänzer.

 

Man kann in Gesellschafts-Tanzkursen heutzutage hauptsächlich die auf nationalen und internationalen Wettbewerben getanzten Tanzarten erlernen. Sie sind in zwei Gruppen zu teilen: Standardtänze und Latein-Tänze. Deswegen besuche ich täglich andere Tanzschulen“, hat die 82-jährige Frau Lisa mit strahlenden Augen erklärt.

„Unsere Tanzlehrer sagen uns immer: ‚Du sollst jeden Tag einen neuen Tanzschritt machen, den du noch nie gemacht hast. Je mehr du deine Nervenbahnen anstrengst, desto besser ist es.

Du sollst stets neue Schritte lernen: Egal, ob du jemals diese Schritte im Leben brauchst oder nicht‘, so ermutigt uns unsere Tanzlehrerin Rita oft.“

Unser Gehirn „kabelt“ die neuronalen Synapsen abhängig vom Gebrauch fortlaufend neu. Man braucht nach den erlernten Routinetanzschritten immer wieder neue Tanzschritte, damit das Gehirn neue Kabel baut. Der Grund dafür ist in einer der aufregendsten Eigenschaften des Gehirns, in der sogenannten Plastizität, zu suchen.

Die Plastizität ist die Verformbarkeit des Gehirns, seine Fähigkeit also, seine Struktur nach Bedarf zu verändern, sich neu zu kabeln. Man kann das Gehirn mit Üben trainieren. Das Ergebnis ist auch mit Geräten beweisbar: Im Vergleich zum Durschnitt können sich einige Gebiete der Hirnrinde vermehren, oder sie können eventuell die Aufgaben anderer Regionen übernehmen. Der Hippocampus ist eines der wenigen Gebiete des Gehirns, wo sich – durch Lernen beeinflusst – auch im Erwachsenenalter neue Nervenzellen entwickeln können, und wo sich die Grausubstanz vermehren kann. Als Ergebnis des Lernprozesses können im Gehirn sogar Veränderungen im sichtbaren Maße entstehen.

Forschungen beweisen, die einzige physische Aktivität, die gegen Demenz Schutz gewährleisten kann, ist der häufige Tanz. Das Gehirn funktioniert wegen seiner Verkabelung so, dass es in jedem Anblick das Muster sucht und es auch entdeckt. Das Gehirn sammelt, speichert und bearbeitet Informationen. Beim Tanzenlernen verstärken die Nervenzellen des Hippocampus ihr Verknüpfungssystem, die sogenannten Synapsen, gebrauchsabhängig. Hunderttausende von so starken Verknüpfungen können zusammen eine sogenannte Gedächtnisspur zustande bringen. Mit weiterer Verstärkung der Verknüpfungen kann dann der Inhalt des kurzfristigen Gedächtnisses langfristig verankert werden (dieser Prozess ist die sogenannte „Konsolidierung“, was im Gehirn im Schlaf erfolgt).

„Führen, oder geführt werden?“, habe ich neugierig gefragt. „Wer produziert beim Tanzen mehr Nervenzellen: die Frau oder der Mann?“

„Beide müssen schnelle Entscheidungen treffen. Der Mann gibt der Frau im Bruchteil einer Sekunde Zeichen für den nächsten Schritt vor. Die Dame muss die Zeichen im Bruchteil einer Sekunde wahrnehmen. Es ist gar keine passive, vielmehr eine aktive Rolle.

Je öfter man seinen Tanzpartner wechselt, desto besser werden die Synapsen trainiert: Die neuen Zeichen, Entscheidungen sollen gesandt, wahrgenommen und empfangen werden, hat uns unser Tanzlehrer erklärt.

Ein jeder tanzt in den Tanzstunden eben deshalb immer mit einem neuen Partner. Es ist auch nicht zu vernachlässigen, wie die betroffene Frau, der betroffene Mann, das Paar auf dem Tanzparkett aussieht, und die Frage ist insbesondere wichtig, wie sie tanzen. Wir veranstalten spielerische Wettbewerbe am letzten Tag eines jeden Monats“, hat sie fortgeführt.

„Tanze oft! Mehrmals in der Woche!“, hat Frau Lisa voll durchgeistigt gesagt. „Der gut gehaltene Geist rettet uns, zu viel über Vergangenheit oder Zukunft zu sinnen, was nunmehr nicht unendlich ist. Man muss diese Jahre in Tagen rechnen. Mit 82 Jahren ist jeder Tag ein Geschenk. Wenn man sein Alter und die übrig gebliebene Zeit annimmt, wird man auch belohnt: Man wird weislich verstehen, die fröhlichen Augenblicke dürfen nicht verschwendet werden. Der Friede der Seele ist sehr wichtig. Macht man es gut, wird die Zeit nur eine Illusion. Auch wenn man früher nicht regelmäßig getanzt hat, ist es doch nie zu spät anzufangen. Was einem in jungen Jahren nicht aufgefallen ist, kann jetzt zur Routine im Alltag werden. Ein Ritus, der einem Lebenskraft verleihen kann.Rentner, die vier Mal in der Woche Kreuzworträtsel lösen, haben weniger die Chance zur Vergesslichkeit, als die, die es nur einmal pro Woche tun. Wer nicht jeden Tag zur Tanzschule gehen kann, kann zu Hause so oft wie möglich üben – morgens, mittags oder abends.“

Ich habe demnach Frau Lisa gebeten, einige Wochen mit ihr verbringen zu dürfen, indem wir Tanzschule um Tanzschule besuchen und ich in ihren Alltag hineinschaue, Lebensweisheiten, Erfahrungen sammle und den langen, fröhlichen Weg zum Leben ohne Demenz erlerne.

 Also, der Tanz als Gehirntraining soll anfangen!

 

 Eeeins, zwei, drei, eeeins, zwei, drei…

 

nach vor, nach rechts, zurück oder doch gleich wieder nach vor – oder wie war das nochmal mit der Schrittfolge?

Für alle, die auf dem Parkett mit Walzer, Foxtrott oder Tango glänzen wollen, gibt es jetzt hilfreiche Neuigkeiten: Ein Forscherteam der Universität Bielefeld hat untersucht, auf welche Art (durch Sehen oder durch Hören) man sich die Abfolge von Tanzschritten am besten merkt. Für die Studie sollten die Teilnehmer zwei Tanzfolgen lernen. Erstmal durften sie sich vorwiegend Videos ansehen, in denen ihnen die Abfolge vorgetanzt wurde. Dann sollten sie sich andere Schritte hauptsächlich über mündliche Anweisungen einprägen. Beim Vortanzen zehn Tage später hat sich gezeigt: An die Tanzfolge, die die Teilnehmer durchs Zuschauen gelernt hatten, konnten sie sich viel besser erinnern als an die andere. Und nicht nur das: Sie tanzten auch weit schöner und fühlten sich sicherer. Also schauen Sie guten Tänzern ruhig ganz genau auf die Füße. Es zahlt sich aus!

Buch:  TANGO&NÜSSE – Mit Tanz gegen die Krankheit Alzheimer

Leseprobe: http://www.novumverlag.com/buecher/ratgeber-sachbuch/alltag-lebensfuehrung/tango-nuesse.html

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Szerző

Dr.Nyéki Gabriella

Dr.Gabriella Nyeki Ich bin Kuärztin seit 21 Jahren. Seit 5 Jahren arbeite ich in Österreich als leitende Kurärztin in Vivea Kurzentrum. Mein Buch: TANGO&NÜSSE – Mit Tanz gegen die Krankheit Alzheimer, deutsch, englisch, ungarisch. Dieses Buch empfehle ich allen herzlich, die noch nicht an der Alzheimer-Krankheit leiden, und jeder Familie, die im Kreis der Freunde oder Familie diese Krankheit schon erkannt haben. Eine Krankheit, die eine große Wirkung auf das Wohlbefinden der ganzen Familie ausübt, und ihr eine riesengroße Seelenlast aufbürdet.

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2019 május 30 14:25:00